Erhöhtes Anforderungsniveau (eA) und Leistungskurs
Erhöhtes Anforderungsniveau bezeichnet in der Oberstufe die vertiefte Beschäftigung mit einem Fach. Schülerinnen und Schüler untersuchen ausgewählte Fragen eingehender und setzen sich mit den Methoden auseinander, mit denen das Fach zu seinen Ergebnissen kommt. Je nach Bundesland findet dieser Unterricht zum Beispiel in einem Leistungskurs statt.
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Erhöhtes Anforderungsniveau bedeutet, dass ein Oberstufenkurs ausgewählte Gegenstände und Arbeitsmethoden eines Fachs vertieft behandelt. Im Fach Biologie kann eine Klasse beispielsweise untersuchen, wie Licht das Wachstum von Pflanzen beeinflusst. In einem Leistungskurs könnte die Gruppe dazu selbst einen Versuchsaufbau entwickeln, Störfaktoren benennen und begründen, welche Schlüsse die Messwerte zulassen.
Beim Vergleich von Kursangeboten hilft deshalb ein Blick auf die Art der Aufgaben. Wie viel muss die Lerngruppe selbst planen? Welche Modelle soll sie gegeneinander abwägen? Welche Fachbezeichnung und welche Vorgaben für den eigenen Kurs gelten, erläutert die Schule bei der Planung der Schwerpunkte für das Abitur.
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Häufige Fragen
Was bedeutet eA bei der Kurswahl?
Die Abkürzung steht für erhöhtes Anforderungsniveau und beschreibt den fachlichen Anspruch des Unterrichts.
Heißen diese Kurse überall Leistungskurse?
Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Land. Maßgeblich sind das ausgewiesene Niveau und das Kursangebot der Schule.
Bezeichnet eA den Schwierigkeitsgrad einer einzelnen Aufgabe?
Das Kürzel bezeichnet das Niveau des Kurses oder der Prüfung. Eine einzelne Aufgabe darin kann auch Grundlagen abfragen.
Quellen & Nachweise
- Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung · Kultusministerkonferenz

