Grundlegendes Anforderungsniveau (gA) und Grundkurs
Grundlegendes Anforderungsniveau bezeichnet den Unterricht in einem Oberstufenfach, der in dessen zentrale Fragen, Begriffe und Arbeitsweisen einführt. Dazu gehört es, fachliche Methoden selbst anzuwenden und Ergebnisse zu begründen. Je nach Bundesland heißt ein solcher Kurs Grundkurs. Der Lehrplan des Landes beschreibt die Anforderungen im jeweiligen Fach.
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Grundlegendes Anforderungsniveau bezeichnet den Anspruch eines Oberstufenkurses, der mit den wesentlichen Inhalten und Methoden eines Fachs vertraut macht. In einem Deutschgrundkurs könnte eine Schülerin etwa untersuchen, aus wessen Sicht eine Kurzgeschichte erzählt wird. Für ihre Deutung wählt sie passende Textstellen und erklärt, wie die Erzählperspektive die Wahrnehmung einer Figur beeinflusst.
Auch diese Aufgabe verlangt ein begründetes eigenes Urteil. Der Unterschied zum erhöhten Anforderungsniveau zeigt sich unter anderem darin, wie weit einzelne Fragestellungen vertieft werden. Wer sich zwischen Kursen entscheidet, kann vergleichbare Beispielaufgaben des eigenen Bundeslandes heranziehen und die geforderten Arbeitsschritte nebeneinanderlegen.
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Häufige Fragen
Wofür steht gA?
Das Kürzel steht für grundlegendes Anforderungsniveau.
Verlangt ein Grundkurs eigene Urteile?
Ja. Auch auf grundlegendem Niveau kann eine Aufgabe verlangen, eine Deutung zu entwickeln und mit fachlichen Belegen zu begründen.
Wie unterscheidet sich das erhöhte Niveau?
Dort werden ausgewählte Inhalte und Methoden weiter vertieft. Welche Unterschiede das konkret ausmacht, zeigen die fachlichen Vorgaben des Landes.
Quellen & Nachweise
- Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung · Kultusministerkonferenz

