Wochenlernplan für die Prüfungsvorbereitung
Ein Wochenlernplan legt fest, an welchen Tagen du welchen Stoff erarbeitest, übst oder wiederholst. Zu jedem Eintrag gehört eine Aufgabe, mit der du anfangen kannst, sobald du dich an den Schreibtisch setzt. Am Ende der Woche schaust du anhand deiner Lösungen, was du für die kommende Woche einplanst.
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Ein Wochenlernplan verteilt konkrete Lernaufgaben auf einzelne Wochentage und lässt Platz, um auf frühere Themen zurückzukommen. Für das Mathe-Abitur willst du zum Beispiel Wendepunkte sicher bestimmen können. Am Montag rechnest du eine Aufgabe mit der Musterlösung nach. Am Mittwoch bekommst du von einer Mitschülerin eine andere Funktion und suchst den Wendepunkt diesmal ohne Vorlage.
Was gehört nun in den freien Eintrag am Freitag? War die Rechnung richtig, aber die Erklärung am Graphen noch unklar, zeichnest du den Verlauf rund um den Wendepunkt und beschreibst die Änderung der Krümmung in eigenen Worten. Wenn du die nächste Lernwoche planst, hast du diese Erklärung als Vergleich zur Hand.
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Häufige Fragen
Wie genau formuliere ich einen Eintrag?
Schreibe zum Beispiel „Wendepunkte bestimmen und am Graphen erklären“. Dann liegen Thema und Arbeitsauftrag schon fest.
Was mache ich, wenn ich einen Lerntag verpasse?
Prüfe, welche spätere Aufgabe auf dem versäumten Stoff aufbaut. Verschiebe bei Bedarf beide Termine.
Woran erkenne ich, ob ich die Aufgabe noch einmal einplanen sollte?
Versuche eine ähnliche Aufgabe ohne Vorlage. Wenn dir wieder derselbe Schritt fehlt, nimm genau diesen Schritt in die neue Woche mit.
Quellen & Nachweise
- Organizing Instruction and Study to Improve Student Learning · Institute of Education Sciences

