Verschachteltes Üben
Beim verschachtelten Üben wechselst du innerhalb einer Übungsreihe zwischen verwandten Aufgabentypen. Dabei musst du aus der Aufgabenstellung erschließen, welche Methode passt. Das ist besonders aufschlussreich, wenn zwei Aufgaben auf den ersten Blick ähnlich aussehen, aber unterschiedliche Überlegungen oder Rechenschritte verlangen.
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Verschachteltes Üben ist eine Übungsform, bei der sich verschiedene, miteinander verwandte Aufgabentypen abwechseln. Für das Mathematik-Abitur könntest du Karten mit Fragen zu einem Funktionsgraphen mischen. Auf einer suchst du die Steigung an einer Stelle, auf einer anderen den Flächeninhalt zwischen Graph und Achse. Überlege vor dem Rechnen, welche Größe gefragt ist und warum dein Verfahren dazu passt.
Hast du beim Flächeninhalt nur die Stammfunktion an einer Grenze ausgewertet? Lege die Karte zurück in den Stapel. In der nächsten Lerneinheit begründest du deine Wahl noch einmal an einem anderen Graphen.
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Häufige Fragen
Welche Aufgaben passen zusammen?
Wähle Aufgaben, bei denen du leicht die Verfahren verwechselst. Dann lohnt es sich, auf die Unterschiede im Wortlaut zu achten.
Wann ist der Wechsel sinnvoll?
Sobald du die einzelnen Verfahren an einfachen Beispielen ausprobiert hast, kannst du sie in einer gemischten Reihe unterscheiden lernen.
Wie kontrolliere ich meine Entscheidung?
Notiere vor dem Rechnen kurz, was gesucht ist, und vergleiche deine Wahl am Ende mit dem Lösungsweg.
Quellen & Nachweise
- The benefit of interleaved mathematics practice is not limited to superficially similar kinds of problems · Psychonomic Bulletin & Review

