Konzentrationsphase beim Lernen
Eine Konzentrationsphase ist eine begrenzte Zeit, in der du deine Aufmerksamkeit einer einzigen Lernaufgabe widmest. Du bestimmst vorab, was du bearbeiten willst, und legst andere Vorhaben für später beiseite. Ob die Phase ihren Zweck erfüllt hat, erkennst du am bearbeiteten Material und an den Fragen, die dabei entstanden sind.
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Eine Konzentrationsphase ist ein begrenzter Zeitraum, in dem deine Aufmerksamkeit einer einzigen Lernaufgabe gilt. Für das Geschichts-Abitur liest du etwa die Rede einer Politikerin. Heute möchtest du herausarbeiten, mit welchem Argument sie ihr Publikum von einem Gesetz überzeugen will. Lass den Aufsatzentwurf geschlossen und markiere zuerst nur die Passagen, die dir bei genau dieser Frage helfen.
Beim Lesen fällt dir vielleicht ein unbekannter Ortsname auf. Hängt dein Argument nicht von diesem Ort ab, schreib den Namen für später auf. Formuliere zum Abschluss aus deinen Markierungen einen Satz zur Absicht der Rednerin. Im Ratgeber zum konzentrierten Lernen kannst du nachlesen, wie du solche Arbeitsphasen planst.
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Häufige Fragen
Brauche ich einen Timer?
Ein Timer kann das Ende der Phase anzeigen. Ebenso kannst du bis zu einem klaren Arbeitsschritt üben, etwa bis deine Gliederung fertig ist.
Was mache ich mit einem Gedanken zu einem anderen Fach?
Schreib ein Stichwort auf einen separaten Zettel und kehre zu der Stelle zurück, die du gerade bearbeitest.
Wann ist eine Unterbrechung sinnvoll?
Wenn dir zum Weiterarbeiten tatsächlich Material fehlt, halte deinen Stand fest und besorge es. So findest du leichter wieder in die Aufgabe.
Quellen & Nachweise
- Metacognition and Self-Regulated Learning · Education Endowment Foundation

