Verteiltes Lernen
Beim verteilten Lernen beschäftigst du dich zu verschiedenen Zeitpunkten mit demselben Stoff. Zwischen den Übungsphasen liegt eine Pause, in der du etwas anderes machst. Wenn du später zum Thema zurückkehrst, prüfst du, was noch sitzt, und wählst danach den nächsten Übungstermin.
Zuletzt aktualisiert:
Verteiltes Lernen bedeutet, dass du denselben Lernstoff mit zeitlichem Abstand mehrfach bearbeitest. Wenn du dich auf das Deutsch-Abitur vorbereitest, kannst du etwa an einem Nachmittag üben, wie du eine Deutung mit einer Textstelle belegst. Lass dein Heft danach liegen. Nimm dir an einem anderen Tag eine neue Strophe vor und versuche, die Begründung selbst aufzubauen.
So zeigt sich, ob du die Vorgehensweise auch ohne das vertraute Beispiel beherrschst. Ist dir der Einstieg noch schwergefallen, trage eine ähnliche Aufgabe für einen der nächsten Lerntage in deinen Wochenplan ein.
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Häufige Fragen
Muss der Abstand immer länger werden?
Das hängt davon ab, wie gut du dich erinnerst. Wenn der Einstieg kaum gelingt, greife das Thema früher wieder auf.
Kann ich auch eine Fertigkeit verteilt üben?
Ja. Du kannst etwa an verschiedenen Tagen eine Textstelle deuten und deine Begründung jeweils neu formulieren.
Was kommt in den Kalender?
Schreib die konkrete Aufgabe hinein. Eine Aufforderung wie „Erkläre die Metapher im Schlussvers“ gibt dir einen klaren Einstieg.
Quellen & Nachweise
- Organizing Instruction and Study to Improve Student Learning · Institute of Education Sciences

