Selbsterklärung
Bei der Selbsterklärung sagst oder schreibst du in eigenen Worten, weshalb ein Lösungsschritt sinnvoll ist oder wie zwei Aussagen zusammenhängen. Du machst dabei Annahmen sichtbar, die beim bloßen Lesen leicht unbemerkt bleiben. Ob deine Erklärung fachlich trägt, prüfst du anschließend am Material oder an einem Gegenbeispiel.
Zuletzt aktualisiert:
Selbsterklärung bedeutet, dass du dir beim Lernen selbst erklärst, wie du von einer Beobachtung zu einem Schluss kommst. In einer Übungsaufgabe fürs Geschichtsabitur steht etwa eine politische Rede im Mittelpunkt. Du vermutest, der Redner wolle sein Publikum beruhigen. Suche die Formulierung, die dich darauf bringt, und erkläre dir, wie Wortwahl und Anlass der Rede deine Deutung stützen.
Wenn dir als Begründung nur „Das klingt so“ einfällt, lies den Satz mit dem Absatz davor noch einmal. Vielleicht legt der Zusammenhang eine andere Deutung nahe. Für solche offenen Fragen kannst du in deinem Lernplan etwas Zeit zur Nacharbeit vorsehen.
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Häufige Fragen
Muss ich laut sprechen?
Du kannst deine Begründung auch an den Rand schreiben. Entscheidend ist, dass du den Zusammenhang selbst formulierst.
Welche Frage setzt eine Erklärung in Gang?
Frag dich, warum genau dieses Detail deine Behauptung stützt oder welche Regel den nächsten Schritt erlaubt.
Was mache ich bei einer falschen Erklärung?
Suche die erste Annahme, die mit der Quelle oder der Musterlösung nicht vereinbar ist, und formuliere diese Stelle neu.
Quellen & Nachweise
- Organizing Instruction and Study to Improve Student Learning · Institute of Education Sciences

